Europäische Filterklassen

ISO 16890

Woran kann man als Endverbraucher erkennen, ob ein Filter für die gewünschte Luftqualität ausreichend ist? Luftfilter werden in Europa nach zwei Standards klassifiziert, und zwar EN779:2012 für Grob- und Feinfilter und EN1822:2009 für HEPA- und ULPA-Filter. Filter, die nach diesen Standards getestet werden, erfüllen selbstverständlich strenge Anforderungen. Während der Tests werden die Filter Situationen ausgesetzt, in denen genau zu sehen ist wie sie in der Praxis funktionieren. Für Sie als Kunde ist es gut zu wissen, dass alle Produkte von AFPRO Filters gemäß den europäischen Klassifizierungen geliefert werden. Die Filter werden sowohl in unserem eigenen Labor als auch in Laboren von unabhängigen Einrichtungen getestet. Außerdem erfüllt AFPRO Filters die strengen Anforderungen des Zertifizierungsprogramms Eurovent. Das bietet die Gewähr, dass die tatsächliche Filterleistung auch den angegebenen Spezifikationen entspricht.

EN779:2012 und EN1822:2009

Die Norm EN779:2012 wird zur Klassifizierung von Grob- und Feinfiltern angewendet. Ausgangspunkt dabei ist der durchschnittliche Wirkungsgrad der Filter. Die EN779:2012 unterteilt Grobfilter in die Klassen G1 bis G4 und Feinfilter in die Klassen M5 und M6 sowie F7 bis F9.

Die Norm EN1822:2009 ist eine Klassifizierung für HEPA- und ULPAFilter.

Hierbei ist die MPPS-Effizienz ausschlaggebend (siehe Kasten). In der Tabelle finden Sie detaillierte Informationen zu den europäischen Filterklassen. AFPRO Filters stattet alle HEPA- und ULPA-Filter mit einem Testzertifikat aus. Das bietet Ihnen die Gewähr, dass Sie einen qualitativ hochwertigen Filter geliefert bekommen. Wir empfehlen immer die Filter vor und nach der Installation nochmals zu überprüfen, um sicherzustellen, dass diese beim Transport oder der Installation nicht beschädigt wurden.

 MPPS

MPPS bedeutet most penetrating particle size. Damit wird die Größe der Teilchen bezeichnet, die am schwierigsten abzufangen sind. Die Größe dieser Teilchen liegt durchweg bei 0,1 bis 0,2 Mikrometer (μm). Um einen Filter testen zu können, muss zuerst die MPPS ermittelt werden. Danach wird – je nach Filterklasse – der Gesamtwirkungsgrad und der lokale Wirkungsgrad bestimmt.